Caldeirada de peixe / portugiesischer Fischeintopf

Caldeirada de peixe
Eine Caldeirada de peixe mit frischem Lachs, Muscheln und Krabben in einer wunderbaren Suppe mit Gemüse und Kräutern

Frischer Fisch und Meeresfrüchte in einem kräftigen Eintopf mit mediterranem Gemüse und Kräutern!

Heute gab es beim Discounter unseres Vertrauens frischen Lachs und Miesmuscheln, sowie tiefgekühlte Garnelen. Eine ideale Gelegenheit für eine Caldeirada de Peixe! Dieser portugiesische Fischeintopf ist ein einfaches Fischgericht, bringt aber das Aroma frischen Fisches hervorragend zur Geltung. Unbedingt dazu gehören Wein, Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Koriander, und natürlich Fisch und Meeresfrüchte wie sie die Jahreszeit und der Fischmarkt so hergeben.

Man kann die Caldeirada im Backofen zubereiten, aber das ist eigentlich gar nicht wirklich nötig. Da Fisch und Krabben sowieso nicht lange kochen dürfen, weil sie sonst zerfallen beziehungsweise zäh werden, bereitet man die Grundsuppe besser separat zu, und lässt das Meeresgetier dann zum Schluss einfach darin gar ziehen.

Bei Muscheln empfiehlt es sich ohnehin diese vorher separat zu dämpfen, da sie manchmal noch Sand enthalten, der so nicht mit in die Suppe gelangen kann!

Rezept "Caldeirada de peixe / portugiesischer Fischeintopf"

Zutaten:

  • 8 mittelgroße Kartoffeln
  • 300 g Miesmuscheln
  • 300 g fetter Fisch (zu Beispiel Lachs oder Dorade)
  • 300 g Garnelen (tiefgefroren, ohne Kopf und ohne Darm)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • je 1/2 rote, grüne und gelbe Paprikaschote
  • 2 große Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 EL Madeira oder notfalls Weißwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Zucker
  • 30 g Koriandergrün
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in Wasser gar, aber nicht zu weich kochen. In fingerdicke Scheiben schneiden.
  2. Die Miesmuscheln putzen, Bärte entfernen und in einem Topf mit wenig Wasser dämpfen, bis die Muscheln durch sind und sich die Schalen geöffnet haben.
  3. Die Muscheln aus den Schalen holen. Nicht geöffnete Muscheln wegwerfen, ebenso die meisten Schalen. Gegebenenfalls einige schöne Schalenpaare zum Dekorieren zurückbehalten.
  4. Den Fisch oder das Fischfilet waschen, gegebenenfalls Flossen entfernen, und in dicke Scheiben oder Stücke zerteilen. Die Garnelen schälen.
  5. Die Zwiebel schälen und in Achtel teilen. Die Paprika waschen und in Stücke schneiden, ebenso die Tomaten, 
  6. In einem großen Topf die Tomaten in Olivenöl anbraten, die Paprika- und Zwiebelstücke hinzufügen und einige Minuten mitbraten lassen.
  7. Tomatenmark, Lorbeerblätter und Kartoffelscheiben hineingeben und mit dem Wein ablöschen. Mit Wasser auffüllen, sodass das Gemüse bedeckt ist. Aufkochen lassen und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Den Fisch hinzugeben und vorsichtig unterrühren, damit er nicht zerfällt. Nach einigen Minuten noch die Garnelen und das Koriandergrün hineingeben und weiterköcheln, bis die Krabben und der Fisch gar sind. Dann die Muscheln unterrühren, kurz warm werden lassen und die Caldeirada servieren. 

 

Servieren:

Eine Caldeirada serviert man mit Weißbrot zu einem warmen Mittag- oder Abendessen. Gut passt auch ein schöner Weißwein, perfekt wäre wohl ein portugiesischer Vinho verde.

 

Tipps:

  • Wer mag, kann noch Safran in die Soße geben. Andererseits ist es eigentlich nicht nötig, denn Farbe und Geschmack sind so eigentlich schon klasse.
  • Ihr könnt beliebig noch andere Meeresfrüchte hinzutun, oder oben angegebene weglassen. Eine Ausnahme ist allerdings der etwas fettere Fisch - wenn der fehlt, dann leidet der Geschmack des Gerichtes. Aus dem gleichen Grund ist Wildlachs nicht so gut geeignet wie Zuchtlachs, weil der Wildlachs zu mager ist. 
  • Krabben und Fisch nicht zu lange garen, sonst werden sie zäh beziehungsweise zerfallen. Sie sollten beide gerade eben durch sein, dann bleiben sie saftig und sehen gut aus. 

Guten Appetit! 


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Kommentare: 1
  • #1

    Gerda Grünewald (Montag, 30 Oktober 2017 15:45)

    Die Suppe ist ein echter Renner. Hat. Den Gästen sehr gut geschmeckt und ist einfach zu machen.
    Außerdem ist sie von der Kalorienzahl sehr gut zu verkraften, wenn man nicht allzuviel Baguette dazu
    isst.

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