Gegrilltes frisches Fladenbrot

Außen knusprig und braun, innen weich und zart: Mit diesem Brot und mit selbstgemachter Kräuterbutter ausgerüs-tet warten alle Gäste gerne auf die Steaks, und die Kinder sind mit Begeisterung beim Formen und Grillen der Brote dabei.

Die einfachsten Gerichte sind doch oft die besten. Das trifft insbesondere auch aufs Grillen zu, wo der Holzkohlenrauch schon alleine viele Aromen an jede Speise zaubert und simple Koteletts, Würstchen oder Steaks meist im Mittelpunkt des Essens stehen.

Wir servieren zum Grillen aber oft etwas, was dem Fleisch mühelos die Show stiehlt, und dabei noch ganz leicht zuzubereiten ist: gegrilltes Fladenbrot mit Kräuterbutter.

Es ist ein einfacher Hefeteig mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl, der zu wenigen Millimetern dünn ausgezogen und vor dem Grillen noch mit gesalzenem Rosmarinöl eingepinselt wird. Auf dem heißen Grillrost entfaltet sich der Fladen dann innerhalb weniger Minuten zu einem fingerdicken und duftenden knusprigen Brot mit zartem Innenleben. 

Wichtig ist, dass der Teig dünn ist, denn sonst wäre er auf einem heißen Grill innen noch nicht fertig gebacken, während er außen schon braun würde. Wenn der Grill schon sehr heiß ist, dann sollte der Abstand der Brote zur Glut durch Anheben des Rostes erhöht werden.

Rezept "Gegrilltes frisches Fladenbrot"

Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl, am besten Typ 550
  • 1 Tüte Trockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
  • 2 TL Zucker
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Schuss Olivenöl (nach Geschmack)
  • etwa 300 ml Wasser
  • 1 kleines Sträußchen Rosmarin
  • 1/2 TL Salz
  • 40ml Olivenöl

Zubereitung:

  1. Mehl, Zucker, Salz, Pfeffer und Hefe in eine Rührschüssel geben und grob durchmischen. 2/3 des Wassers und den Schuss Olivenöl zum Mehl geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Nach und nach weiteres Wasser hinzufügen und jeweils gut durchkneten, solange bis ein nicht zu nasser Hefeteig entstanden ist.
  2. Den Hefeteig abgedeckt gehen lassen. Minimal 1h, gerne aber auch länger. Dadurch entwickelt sich das Klebergerüst des Teiges und er wird besser formbar und weniger klebrig.
  3. Die Rosmarinnadeln von den Stängeln zupfen und grob hacken. In einer Schüssel das Olivenöl mit dem halben TL Salz und den gehackten Kräutern verrühren. Mit diesem Öl wird später der Teigfladen eingepinselt!
  4. Kurz vor dem Grillen den Teig nochmals kurz durchkneten, damit die größten Blasen rausgehen, und mit Mehl bestäuben.
  5. Beim Grillen (am besten, wenn die Kohlen gut angeglüht sind, aber der Grill für die Steaks noch zur höchsten Glut am Hochheizen ist), mit etwas bemehlten Händen feigen- bis mandarinengroße Stücke des Teiges herausreißen und mit Daumen und Zeigefinger oder Handballen platt drücken und dabei drehen. Es soll ein dünner (maximal 5 mm, aber lieber etwas dünnerer) runder Fladen entstehen.
  6. Den Teigfladen einseitig mit dem gesalzenen Rosmarinöl bepinseln. Dabei dürfen gerne auch ein paar Kräuterstückchen am Teig hängenbleiben. Mit der geölten Seite nach unten auf den Grill legen und die zweite Seite ebenfalls bepinseln. 
  7. Wenn die Unterseite gut gebräunt ist, das Grillbrot drehen und die andere Seite grillen. Insgesamt ist das Brot sehr schnell fertig, wenn der Grill heiß ist, also aufpassen, dass es nicht schwarz wird!

 

Servieren:

Heiß und am besten mit Kräuterbutter servieren. Mit diesem Brot versorgt warten alle gerne etwas länger auf das Fleisch.

 

Tipps:

  • Natürlich könnt Ihr auch andere Kräuter und Gewürze in oder an das Brot geben. Kräuter der Provence zum Beispiel, oder auch Curry oder fein gehackte rote Paprikastückchen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Guten Appetit!


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