Buttermilchpfannkuchen

Amerikanische Pfannkuchen sind dicker und luftiger als ihre europäischen Verwandten.

Man kennt sie aus Hotels überall in der Welt, und doch ist die Qualität dieser Hotel-Pfannkuchen oft ziemlich schlecht. Vermutlich werden sie aus Fertig-mischungen mit Trockenei zubereitet. 

Was liegt da näher, als sie selbst zu backen! Man braucht dazu idealerweise Buttermilch und Natron als Triebmittel. Buttermilch ist gut, denn ihre Säure reagiert mit dem Natriumhydrogencarbonat und dabei wird Kohlendioxid frei.

Ähnliches geschieht auch beim normalen Backpulver, allerdings ist keine externe Säure nötig, um das auszulösen, da die Säure schon im Pulver enthalten ist. Man sollte diese Pfannkuchen nicht zulange rühren, da sonst das entstehende Gas wieder austritt und sie nicht so schon fluffig werden.

Das vorliegende Rezept stammt aus einem Artikel von Food52, die dankenswerterweise einen Test veranstaltet haben, ob man das Eiweiß nun vor dem Zugeben zum Teig als Eischnee aufschlagen sollte oder nicht. Das Ergebnis war übrigens, dass Aufschlagen nichts bringt!

Rezept "Buttermilchpfannkuchen"

Zutaten:

  • 300g Weizenmehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver (am besten Weinstein-Backpulver)
  • 1 gestrichener TL Natron zum Backen
  • 80g Butter
  • 2 große Eier
  • 500g Buttermilch
  • 100 ml Vollmilch
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Weizenmehl, Backpulver und Natron in einem Messbecher sorgfältig vermischen.
  2. Die Butter in eine Rührschüssel geben und in der Mikrowelle erhitzen, bis sie gerade eben geschmolzen ist.
  3. Die Eier trennen, das Eiweiß separat aufbewahren, das Eigelb zur flüssigen Butter geben.
  4. Ebenfalls zur Butter die Buttermilch, Vollmilch, Salz und den Zucker hinzufügen und verrühren.
  5. Die Mehl- / Backpulvermischung in 3 Tranchen hinzufügen und jeweils kurz unterrühren.
  6. Das Eiweiß dazutun (jawohl, ohne es steifzuschlagen!) und nochmals sorgfältig unterrühren.
  7. In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen (Temperatur nicht zu hoch!) und für jeden Pfannkuchen jeweils einen kleinen Schöpflöffel voll des Teiges hineingeben und glattstreichen. Bei niedriger bis mittlerer Hitze backen lassen, bis die Unterseite fest ist, dann umdrehen und die Oberseite backen. Falls die Pfannkuchen in der Mitte noch nicht durch sind, dann nochmals drehen und beide Seiten kurz nachbacken.

 

Servieren:

Ganz klassisch zum Frühstück mit Ahornsirup, Marmelade, Apfelmus oder sonstigen süßen Beilagen. Tatsächlich schmecken sie uns aber auch ebenso gut oder sogar besser (genau wie ihre europäischen Verwandten) mit Räucherlachs, Kräuterfrischkäse oder Geflügelsalat mit Mayonnaise sehr gut!

 

Tipps:

  • Die Pfanne darf nicht zu heiß sein, weil die Buttermilchpfannkuchen sonst unten schon dunkel werden, bevor sie in der Mitte durch sind. Sie sind halt etwas dicker und da brauchen sie auch ein bisschen Zeit. Bei unserer Pfanne ist mittlere Hitze bei einer passenden Herdplatte gerade richtig.
  • Die Pfanne sollte möglichst eine Antihaftbeschichtung haben, denn dann braucht man nicht so viel Öl und es hakt trotzdem nicht an.

Guten Appetit!


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Buttermilchpfannkuchen
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Kommentare: 2
  • #1

    Lana (Montag, 29 Februar 2016 10:37)

    Ich liebe diese Pancakes:-) die sind schön dick.
    Muss es unbedingt mit Natron zubereitet werden, oder gibt es da auch Alternativen?

  • #2

    Holger (Montag, 29 Februar 2016 23:39)

    Hallo Lana,
    es geht sicher auch nur mit Backpulver. Dann aber wirklich besser Weinstein-Backpulver, das hinterlässt keinen Nachgeschmack.
    Du kannst es ja mal ausprobieren und berichten!
    Viele Grüße,
    Holger

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