Apfelbrot

Draußen auf den Streuobstwiesen fallen jetzt die Äpfel von den Bäumen. Zum Besten, was man daraus machen kann, gehört Apfelbrot!

Denn diese Äpfel sind meist etwas säuerlich und häufig sehr viel besser zum Backen geeignet als Obst aus dem Supermarkt, da sie dabei sehr viel Aroma entwickeln.

Im Apfelbrot kommen sie zusammen mit Gewürzen wie Zimt und Nelken, und anderen Früchten wie Rosinen und Nüssen. Das ist purer Herbstgenuß, allerdings nicht ganz so süß wie ein Apfelkuchen.

Ein weiterer Unterschied zwischen Apfelbrot und -kuchen ist auch noch, dass im Brot keine Butter und keine Eier enthalten sind. Dafür ist es durch die vielen Früchte aber auch sehr saftig und etwas karamellig. Und Butter kann man sich ja dann später beim Sonntagskaffee noch obendrauf streichen!

Rezept "Apfelbrot"

Zutaten:

  • 750g säuerliche Äpfel
  • 175g Zucker
  • 1 EL Rum
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • 1/2 TL Zimt
  • 200g Rosinen, möglichst ungeschwefelt
  • 125g Pecan- oder Walnüsse
  • 500g Weizenmehl
  • 1,5 Pckg. Backpulver

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen und vierteln, dann das Kerngehäuse rausschneiden. In feine Stücke schnipseln.
  2. Die Apfelstücke mit dem Rum und Zucker, Zimt und Nelkenpulver vermischen und einige Stunden durchziehen lassen. Dabei ziehen die Äpfel Saft, den wir später für den Teig brauchen!
  3. Die Nüsse mit einem Nudelholz in einer Plastiktüte stückig zerdrücken. Zusammen mit den Rosinen zu den Äpfeln geben und unterrühren.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver sorgfältig vermischen und in 3 Portionen mit dem Handrührgerät unter die Fruchtmischung rühren. Sollte der Teig zu fest sein, noch etwas Milch hinzugeben und unterrühren. Die Konsistenz des Teiganteils der Masse sollte etwa der eines Rührteiges entsprechen!
  5. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Heißluft) für etwa 1 h backen. Sollte der Kuchen gegen Ende der Backzeit oben zu braun werden, ihn mit einem Stück Alufolie abdecken.
  7. Nach dem Backen auskühlen lassen und das Apfelbrot noch über Nacht durchziehen lassen, damit sich die Aromen besser verbinden.

 

Servieren:

Lecker mit etwas Butter bestrichen zum Sonntagnachmittagskaffee. Aber auch gut zum Frühstück geeignet!

 

Tipps:

  • Pecannüsse sind mit den Walnüssen verwandt, aber nicht so bitter. Damit sind sie für viele Süßspeisen und zum Backen besser geeignet als Walnüsse.
  • Wer mag, kann auch noch Lebkuchengewürz in das Apfelbrot geben, dann ist es ein Apfel-Gewürzbrot.

Guten Appetit!


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